Deutsche finanzieren ihr Wohneigentum mit geringstmöglichem Risiko

Mit der Entwicklung auf dem Immobilienmarkt beschäftigt sich auch der Verband Deutscher Pfandbriefbanken (vdp) regelmäßig. Der Verband untersucht zum Beispiel die Finanzierung von Eigentumswohnungen und eigenen Häusern. In einem Umfeld, wo die Zinsen so niedrig sind, wie seit Jahren nicht mehr, könnten sich Menschen leichter zum vorzeitigen Kauf von Immobilien verleiten lassen. So die Annahme. Aber: in Deutschland trifft das nicht zu. Deutsche sind bedacht, die Risiken beim Immobilienkauf so gering wie möglich zu halten.

Zum Beispiel hat die Höhe der Anfangstilgungen extrem zugenommen. Wer derzeit eine Immobilie erwirbt, ist bestrebt, so schnell wie möglich schuldenfrei zu sein und schon zu Beginn die Tilgungen energisch anzugehen. Sprich: Höhere Raten einzuplanen. Die Rate der Anfangstilgung liegt aktuell bei 3,1 Prozent.

Auch versuchen immer mehr Käufer, eine Zinsfestschreibung von mehr als zehn Jahren zu erhalten und sich die günstigen Zinsraten über einen längeren Zeitraum hinweg zu sichern. Des Weiteren setzten in den vergangenen Jahren rund 55 Prozent der Immobilienkäufer auf ein hohes Maß an Fremdkapital bei der Finanzierung. Zum Vergleich: in 2012 waren es noch über 80 Prozent, die hohe Anteile an Fremdkapital für die Finanzierung der Eigentumswohnung in Anspruch nahmen. Ziel vieler Deutscher ist derzeit, die Wohnung aus eigener Tasche zu erwerben und sich nicht auf Fremdfinanzierung zu verlassen.

Niedrigere Belastungsquoten in Deutschland

Wie der Verband ebenfalls feststellte, bleibt die Belastungsquote bei der Finanzierung ebenfalls stabil. Die Belastungsquote ermittelt in der Baufinanzierung, wie hoch die monatliche Rate sein sollte, damit ein großer Anteil an Lebensqualität erhalten bleibt. Bei einer soliden Baufinanzierung sollte die Belastungsquote in jedem Fall unter 40 Prozent liegen. Bei den meisten Deutschen, auch bei Haushalten mit geringerem Einkommen, liegt die Belastungsquote sogar unter 30 Prozent.

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